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Die Zahl an neuen »Ernährungsstilen« ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Vegan, Paleo oder Low-Carb sind längst zu gesellschaftlich fest verankerten Ernährungskonzepten avanciert. Was aber unterscheidet die einzelnen Ernährungsstile eigentlich genau? Welche Vor- und Nachteile, welche Kontraindikationen und Risiken bergen diese?
Um einen wissenschaftlich fundierten Überblick über verschiedene Themen zu bekommen, werden unterschiedliche »Ernährungsstile« vorgestellt, auf der Basis ökotrophologischer Grundlagen verglichen und mit Blick auf die Anhänger/innen und Vertreter/innen dieser Stile diskutiert. Mögliche Kontraindikationen und Risiken der unterschiedlichen Ernährungsstile werden auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend thematisiert und hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Kriterien diskutiert.

Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.
Ein Livestream auf Großbildleinwand findet in der VHS Olpe, Kurfürst-Heinrich-Straße 34, 57462 Olpe statt.

Carolin Hauck M. sc. Ökotrophologie, Wiss. Mitarbeiterin Forschung & Lehre, Institut für Ernährungspsychologie, Georg-August-Universität Göttingen.
Sie heißen Goji, Chia oder Acai und kommen aus weit entfernten Ländern der Erde. Der lange Transport und geschicktes Marketing machen diese Lebensmittel sehr teuer. Was viele dabei vergessen: auch bei uns wachsen zahlreiche Superfoods, die zum Teil so alltäglich sind, dass wir diese niemals als solche erkennen würden. Denn, nimmt man die Nährstoffe der gehypten Lebensmittel genauer unter die Lupe, so fällt auf, dass auch einheimische Vertreter es mit den Exoten aufnehmen können. Angefangen von traditionellen Gemüsen, wilden Kräutern über Getreide bis hin zu Beeren- und Hülsenfrüchten - die Liste einheimischer Superfoods ist lang.
Ein weiterer Grund Lebensmittel aus regionalem Anbau zu kaufen, ist die zum Teil hohe Belastung der exotischen Produkte mit Mineralölen, Schwermetallen oder Pestiziden. Dies bestätigte eine Test-Reihe des Magazins Ökotest Anfang 2016. Besonders Biolebensmittel bieten eine sichere Alternative, da diese streng kontrolliert werden. Erfahren Sie, was ein Lebensmittel eigentlich zum Superfood macht und welche preiswerten, heimischen Alternativen es gibt.

Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.
Ein Livestream auf Großbildleinwand findet in der VHS Siegen, Markt 25, Vortragsraum, 57072 Siegen statt.

Johanna Feichtinger M. sc. Ernährungswissenschaften, Abteilung Wissenschaft und Forschung, Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB), Wettenberg / Gießen.
Fasten ist viel mehr als nicht essen. Forscher stellen verblüfft fest, welch starke Effekte systematischer Verzicht auf unseren Körper hat. Und wie segensreich er auf den Verlauf von Krankheiten wirkt.
Der freiwillige Nahrungsentzug wirkt nicht nur verjüngend und regenerierend. Auch die medizinische Bedeutung wird immer klarer. Er stellt die Physiologie auf den Kopf und löst ganze Kaskaden von bio-chemischen Reaktionen aus. Spezielle Reinigungsmechanismen werden angeregt, Entzündungen werden nachweislich gehemmt, der Blutdruck wird gesenkt, selbst bei Krebsleiden kann Fasten möglicherweise helfen.
Neben alledem ist Fasten auch ein positives und wohltuendes Verzichtserlebnis in unserer Überflussgesellschaft. Und Fasten hat eine starke spirituelle Dimension, die sich vielen Fastenden erschließt.
Wichtig ist auch eine gute Betreuung der Fastenden, damit die Vorteile des Fastens zum Tragen kommen und nicht von eventuellen Unpässlichkeiten überlagert werden.

Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.
Ein Livestream auf Großbildleinwand findet in der VHS Olpe, Kurfürst-Heinrich-Straße 34, 57462 Olpe statt.

Dipl. oec. troph. Hans-Helmut Martin Wissenschaftliche Leitung der UGB-Akademie, Verband für unabhängige Gesundheitsberatung e.V., Wettenberg / Gießen.
In den Supermarktregalen finden sich immer häufiger Lebensmittel mit der Bezeichnung »glutenfrei«. Demnach scheint sich die Erkrankung Glutenintoleranz wie eine Epidemie zu verbreiten. Doch ist die Krankheitshäufigkeit in den letzten Jahren wirklich so stark gestiegen? In diesem Vortrag wird beschrieben, wie sich die Getreideunverträglichkeit als Lebensmittelintoleranz bemerkbar macht, Symptome werden aufgezeigt und auch Diagnosemethoden vorgestellt. Weitere Themen des Vortrags werden Möglichkeiten der Behandlung sowie Orientierungshilfen für den Alltag von Betroffenen sein.

Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.
Ein Livestream auf Großbildleinwand findet in der VHS Siegen, Markt 25, Vortragsraum, 57072 Siegen statt.

Dr. oec. troph. Elke Arms Lehrbeauftragte Hochschule HAW Hamburg.

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