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Zwei Seiten einer glamourösen Medaille
Napoléon der revolutionäre Held, Bonaparte der reaktionäre Diktator. Der mutige, aufgeklärte Korse und rücksichtslose Autokrat mit Hang zur Vetternwirtschaft, polarisiert seit über zwei Jahrhunderten. Seine visuelle Stilisierung in ikonischen Posen und mit markanten Kleidungsstücken hat sich im kollektiven Gedächtnis bis heute eingeprägt. Napoléon war ein Genie der medialen Selbstinszenierung und das spiegelt sich in unzähligen vorteilhaften Portraits wieder, die er zum Teil selbst in Auftrag gab und eine riesige Verbreitung fanden. Unvermeidlich wurde er gleichzeitig die Zielscheibe von zahlreichen Karikaturen und gnadenlosen Urformen der Comics. Die Flut an schmeichelnden und schmähenden Abbildungen in Malerei, Grafik, Bildhauerei und Numismatik endete nicht mit seinem Tod, vielmehr ging die Schere zwischen Verklärung und Spott noch weiter auseinander.

Anmeldeschluss: 21.09.2021
Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
Dürfen Figuren in den Illustrationen jüdischer Bibeln vorkommen und wie viele Themen der christlichen Kunst stammen eigentlich aus dem Judentum? Wie viele Synagogen hat es bisher in Deutschland gegeben und wann haben Pogrome angefangen? Hat es längere Phasen des friedlichen Zusammenlebens und der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen deutschen Bürgern verschiedenen Glaubens gegeben?
Eine mehrteilige Vortragsreihe informiert kurzweilig und interaktiv über wenig bekannte Fakten des Miteinanders von jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen. Bewundern Sie prächtige Kunstwerke, testen Sie Ihr Wissen mit Quiz-Einlagen und erfahren Sie mehr über herausragende Persönlichkeiten und den vergessenen Alltag der letzten 1700 Jahre zwischen den Alpen und der Nordsee.
Juden und Christen teilen mit dem Alten Testament einen großen Abschnitt der Bibel und damit wesentliche Glaubensinhalte, aber auch viele Geschichten, die immer wieder in den jeweiligen Illustrationen abgebildet werden. Der traditionsreichen Aufgeschlossenheit jüdischer Publikationen gegenüber figürlichen Darstellungen entspricht der wiederkehrende Bildersturm im Christentum. Was verbindet und was trennt wirklich die Kunst beider Kulturwelten?

Anmeldeschluss: 28.09.2021
Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
SCHWERPUNKTTHEMA »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Am 19. Mai 1771 wurde Rahel Levin als älteste Tochter des Kaufmanns Levin Markus und seiner Frau Chaie in Berlin geboren. In ihrem Elternhaus in der Jägerstraße gründete Rahel ihren ersten Salon. In den regelmäßigen Gesellschaften fanden sich prominente Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Künste ein. Der Salon der geistreichen Gastgeberin hatte bald eine Berühmtheit weit über Berlin hinaus.

Andreas Richter und Dr. Marlies Obier erzählen von Rahel Levin-Varnhagens Gästen aus Musik und Literatur.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, www.vhs-siegen.de, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich.
Der afrikanische Kontinent mit seinen insgesamt 54 völkerrechtlich anerkannten Staaten beheimatet eine große Vielzahl von Volksgruppen mit einer entsprechenden kulturellen Vielfalt.

Wie differenziert und vielfältig das kulturelle Leben der Menschen auf unserem Nachbarkontinent ist, zeigt sich in Musik, Literatur, Malerei, Bildhauerei und Film.

Schon seit längerem hat sich eine Videoindustrie etabliert, wie z.B. Nollywood in Nigeria oder Kumawood in Ghana. Mehrere Literaturnobelpreisträger kommen vom afrikanischen Kontinent.

Afrikanische Filmemacher sind international anerkannt und ihre Filme wurden auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Für Maler und Bildhauer gilt das gleiche. Die Veranstaltung gibt einen Einblick in das kulturelle Leben in Afrika und ist zudem ein Spiegel des Lebens in afrikanischen Länder. Sie ermöglicht auch einen Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und Gegebenheiten auf dem Kontinent.

Geplantes Programm:
Marktplatz
16.30 - 19.30 Uhr - Stände mit Kunst, Kunsthandwerk Informationen und Bühnenprogramm
16.30 Uhr - Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung
16.45 Uhr - Trommelgruppe
17.00 Uhr - Akrobatik
17.15 Uhr - Tanzgruppe
17.30 Uhr - 17.45 Uhr Trommelgruppe
18.00 Uhr - 19.30 Uhr - Musikgruppe Aicha Kouyate mit Band (Stuttgart) angefragt

VHS
17.30 Uhr - Vortrag
19.45 Uhr - Film »Xala«
21.45 Uhr - Ende der Veranstaltung

30.09. bis 08.10.2021- Ausstellung »Kunst und Kunstgewerbe als Ausdruck kultureller Identität«
30.09.2021 - Vernissage zur Ausstellung
Die Exponate stammen aus Simbabwe, Togo, Ghana, Republik Kongo, Kamerun, Guinea.
»Frühling in der Schweiz« ist der Titel ihrer Jugenderinnerungen. Die Stadt Zürich gab der jungen Frau die Möglichkeit, ihr eigenes Leben zu entwickeln und das Selbstbewusstsein, dies wirklich zu tun.
Ricarda Huchs Erinnerungen sind eine Liebeserklärung an Zürich und die Schweiz.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
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Der Eintritt zur Café-Literatur-Zeit inkl. Kaffee und Kuchen im KrönchenCenter beträgt 6,00 €.
Nachdem Thomas MANN aus seinem amerikanischen Exil 1945 in einem Zeitungsartikel die gesamte Literatur der letzten zwölf Jahre, die auf deutschem Boden entstanden war, »als wertlos« bezeichnet hatte, wurde immer wieder die Frage nach der Qualität eben solcher literarischer Texte und der moralischen Integrität ihrer Auto*innen gestellt.

Der Bild-Vortrag will weniger Fragen nach der 'Moral' derjenigen deutschen Schriftsteller*innen aufwerfen oder gar beantworten, die nach der 'Machtergreifung' durch die Nazis 1933 das 'Dritte Reich' nicht verlassen haben, sondern vielmehr literarische Texte in den Mittelpunkt rücken, die zwischen 1933 und 1945 auf deutschem Boden verfasst und veröffentlicht worden sind - oder (warum) nicht.

Besprochen werden Texte von Stefan ANDRES, Gottfried BENN, Gerhart HAUPTMANN, Ernst JÜNGER, Erich KÄSTNER, Gertrud von Le FORT u.a.

Der Vortrag schließt an den an, den der Referent am 24. September 2020 unter dem Titel »Das 'Dritte Reich' in Romanen deutscher Exil-Autoren« im KrönchenCenter gehalten hat.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
Dürfen Figuren in den Illustrationen jüdischer Bibeln vorkommen und wie viele Themen der christlichen Kunst stammen eigentlich aus dem Judentum? Wie viele Synagogen hat es bisher in Deutschland gegeben und wann haben Pogrome angefangen? Hat es längere Phasen des friedlichen Zusammenlebens und der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen deutschen Bürgern verschiedenen Glaubens gegeben?
Eine mehrteilige Vortragsreihe informiert kurzweilig und interaktiv über wenig bekannte Fakten des Miteinanders von jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen. Bewundern Sie prächtige Kunstwerke, testen Sie Ihr Wissen mit Quiz-Einlagen und erfahren Sie mehr über herausragende Persönlichkeiten und den vergessenen Alltag der letzten 1700 Jahre zwischen den Alpen und der Nordsee.
Wie waren die ältesten jüdischen Gemeinden in Deutschland gestellt? Gab es regionale Unterschiede in ihrer Behandlung? Was war das sog. Judenprivileg: Hatten Juden gegenüber anderen Bürgern mehr Rechte oder Pflichten? Wie entwickelte sich ihre Kunst in der Zeit von 4. bis zum 15. Jahrhundert? Welche Rolle spielten jüdische Themen im Bildprogramm der gotischen Kathedralen?

Anmeldeschluss: 19.10.2021
Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich

freie Plätze Siegener Forum Der Fall Adolf Haas - Z16502-1

( ab Do., 21.10., 18.30 Uhr )

Dem erfolglosen, in Siegen geborenen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles, was er wollte: Karriere, Macht, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit, auch zum Massenmord. 3026 Menschen starben nachweislich unter ihm als KZ-Kommandant der Lager Niederhagen / Wewelsburg (1940-1943) und Bergen-Belsen (1943-1944). Vor Gericht musste sich Adolf Haas jedoch nie verantworten.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, www.vhs-siegen.de, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
Im Film werden die dramatischen Umstände und die politischen Intrigen rekonstruiert, die 1961 zur Ermordung des ersten Premierministers, Patrice Lumumba, führten.
Das Schicksal von Lumumba kann als Schlüssel zum Verständnis für die bis heute andauernden politischen Wirren in der DR Kongo gesehen werden und für die wirtschaftlichen Interessen, die den Krieg im Gebiet der Großen Seen befördern.
Dürfen Figuren in den Illustrationen jüdischer Bibeln vorkommen und wie viele Themen der christlichen Kunst stammen eigentlich aus dem Judentum? Wie viele Synagogen hat es bisher in Deutschland gegeben und wann haben Pogrome angefangen? Hat es längere Phasen des friedlichen Zusammenlebens und der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen deutschen Bürgern verschiedenen Glaubens gegeben?
Eine mehrteilige Vortragsreihe informiert kurzweilig und interaktiv über wenig bekannte Fakten des Miteinanders von jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen. Bewundern Sie prächtige Kunstwerke, testen Sie Ihr Wissen mit Quiz-Einlagen und erfahren Sie mehr über herausragende Persönlichkeiten und den vergessenen Alltag der letzten 1700 Jahre zwischen den Alpen und der Nordsee.
Gab es ab der Renaissance mehr Integration und konstruktiven Austausch unter den deutschen Bürgern als früher? Entstanden in der Aufklärung neue Stereotype? Mit welchen Motiven beschäftigten sich angesagte jüdische Künstler um das 19. Jahrhundert? Haben jüdische Architekten der Moderne das Stadtbild deutscher Metropolen nachhaltig geprägt?

Anmeldeschluss: 26.10.2021
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