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freie Plätze WEB-VORTRAG Reizdarm - Z30203-1

( ab Do., 28.10., 19.00 Uhr )

Wer unter chronischen Verdauungsproblemen leidet, einem so genannten »Reizdarm«, bei dem ist der sensible Prozess der Verdauung gestört. Es kommt zu Durchfällen, Krämpfen oder Verstopfung. Stress verschlimmert zudem diese Beschwerden. Weil in der Routineuntersuchung keine sichtbaren organischen Veränderungen im Magen-Darm-Trakt nachzuweisen sind, gelten Betroffene schnell als Hypochonder. Organisch lässt sich bei den Betroffenen kein Befund feststellen. Dennoch ist ihre Leidensgeschichte oft ausgeprägt und langwierig.

In diesem Vortrag geht es darum zu verstehen, was sich hinter dem Begriff Reizdarmsyndrom verbirgt, was diese Diagnose für Patienten bedeutet und welche Erklärungsansätze es zur Entstehung dieser Krankheit gibt.

Dr. Michael Schumann
Medizinische Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie,
Oberarzt am Campus Benjamin Franklin der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine »Volksgemeinschaft« bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).
Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.

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Thema: Wie geht es nach Merkel weiter? Corona, Klima, Schuldenberg: Die neue Regierung muss elementare Herausforderungen meistern

Referenten: Katharina Riehl (Ressortleiterin Politik) und Stefan Braun (Korrespondent im Berliner Parlamentsbüro)

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen.
»Srebrenica« wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

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Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er gleichsam als Chronist einer »vie moderne en Allemagne« Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im »Labyrinth der Wirklichkeit«.
Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.
Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach.

Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt.

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Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

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freie Plätze WEB-VORTRAG Fibromyalgiesyndrom - Z30204-1

( ab Do., 18.11., 19.00 Uhr )

Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist eine chronische, nicht-entzündliche Erkrankung.
Sie betrifft immerhin zwei bis vier Prozent der Bevölkerung, d.h. zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland.

Die Erkrankung ist mit der direkten Übersetzung von Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) nicht ausreichend beschrieben. Symptome wie Ganzkörperschmerzen (oft mit Schmerzspitzen wechselnder Lokalisation), nicht-erholsamer Schlaf sowie eine gesteigerte Erschöpfbarkeit sind die Kernsymptome, welche 97 Prozent aller FMS-Patienten betreffen. Die Schmerzen werden in der Muskulatur, um die Gelenke und entlang des Rückens wahrgenommen, häufig mit Druck- und Berührungsschmerzempfindlichkeit. Charakteristisch sind die Begleitsymptome wie Schlafstörungen, daraus resultierend ausgeprägte Müdigkeit am Tage und Leistungseinbrüche mit verstärkter körperlicher und/oder geistiger Erschöpfbarkeit, Konzentrationsstörungen, sowie Morgensteifigkeit, Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, Magen-Darm-Beschwerden und viele weitere Symptome.

Der Referent erläutert, wie die Diagnose eines FMS gestellt wird und welche Therapieempfehlungen auch bei dieser komplexen Erkrankung zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen können.


Dr. Andreas Winkelmann
Oberarzt, Leitung PMR Campus Innenstadt, Leitung interdisziplinäre Schmerzambulanz LMU Klinikum - München, Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Physikalische Medizin und Rehabilitation
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind.
Laura Backes und Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

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Mittlerweile gibt es aufgrund der erdrückenden wissenschaftlichen Evidenz keinen Zweifel mehr: die Ursache des Klimawandels ist der Mensch.
Wir sprechen vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das uns zur Verfügung steht, schließt sich.
Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten. Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen - wenn diese mit Sachverstand implementiert werden - alle Staaten profitieren können. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik u.a. die OECD und die Vereinten Nationen.

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freie Plätze WEB-VORTRAG Rückenschmerzen - Z30205-1

( ab Do., 2.12., 19.00 Uhr )

Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den häufigsten Schmerzen überhaupt. Andauernde Belastungen oder Fehlhaltungen, mangelnde Bewegung oder Übergewicht können zu solchen Schmerzen führen. Wann sind es - auch bei starken Schmerzen - gutartige Bagatellen, wann ein Warnsignal?

So vielfältig die Ursachen von Rückenschmerzen sein können, so vielfältig sind die modernen Behandlungsmethoden. In den meisten Fällen kann dem Patienten auf konservativem Wege - mit Informationen, Tipps & Tricks, praktischen Anleitungen zu Übungen - geholfen werden. Unter bestimmten Umständen kann eine Operation erforderlich sein.

Der Referent berichtet über sinnvolle Maßnahmen unter Berücksichtigung von Leitlinien sowie neuester Erkenntnisse der Schmerzforschung. Die zahlreichen Möglichkeiten einer fachkundigen, an die Beschwerden des Patienten angepassten Therapie werden erläutert.

Dr. Andreas Winkelmann
Oberarzt, Leitung PMR Campus Innenstadt, Leitung interdisziplinäre Schmerzambulanz LMU Klinikum - München, Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Physikalische Medizin und Rehabilitation

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