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Im 15. und 16. Jahrhundert wurden in den deutschen Territorien zahlreiche Landesuniversitäten gegründet. Nicht so in Siegen. Doch bedurfte man auch hier für die gräfliche Verwaltung, das Rechtswesen sowie die medizinische und seelsorgerliche Betreuung der Bevölkerung eines akademisch ausgebildeten Fachpersonals. Auf Grundlage der überlieferten Matrikeln der zwischen 1450 und 1600 im deutschen Sprachraum existierenden Universitäten zeigt Christoph Galle (Gießen / Hamburg), wohin es die jungen Männer aus Siegen zum Studium zog und wie sich ihre Studienortwahl bedingt durch äußere Faktoren wie die Gründung neuer Ausbildungsstätten im Laufe der Jahrzehnte veränderte.

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Die Präsidentschaft Donald Trumps wurde mit einigem Recht als Wendepunkt in der Entwicklung des modernen Populismus bezeichnet. Denn Trump nutzte in seiner Amtsausübung viele Strukturelemente, die nahezu deckungsgleich auch in anderen populistischen Parteien und Bewegungen zu finden waren. Ein zentrales Argument in der Agenda Trumps war dabei der drohende nationale Niedergang. Trump verband diese Behauptung mit einem Katalog populistischer Forderungen: Ablehnung von Zuwanderung mit einem besonderen Fokus auf islamisch geprägten Ländern, Widerstand gegen die etablierten politischen Strukturen sowie Kampf gegen die Mainstream-Medien. Das Webinar gibt einen Überblick über die Amtszeit Donald Trumps und greift die aktuellen politischen Entwicklungen in den USA mit auf.

Sie erhalten nach Anmeldung einen Link, mit dem Sie ca. 10 Minuten vor Beginn des Vortrages dem virtuellen Vortragsraum beitreten können.
Mit der Gestalt Johanns I. von Nassau (1339-1416), Herr von Dillenburg und Siegen verbindet sich nicht nur die längste Regentschaftszeit des nassauischen Grafengeschlechtes sondern ebenso eine Zeit territorialer Expansion. Vor diesem Hintergrund sind die Geschehnisse um das Erbe der Grafen von Nassau-Hadamar zu betrachten. Geführt zwischen Graf Johann und Ruprecht VII. von Nassau-Sonnenberg stellt dieser gleichzeitig den einzigen gewaltsamen Konflikt zwischen der ottonischen und walramischen Linie des Hauses Nassau dar.
Der Vortrag beleuchtet die Rechtsansprüche der verschiedenen Akteure am Erbe der Hadamarer Grafen wie die von den einzelnen Parteien gewählten Mittel und Wege zur Durchsetzung der eigenen Ansprüche. Unter letztgenanntem Aspekt ist die immense Bedeutung der Waffenschmieden des Siegerlandes zu nennen, die Aufstellung und Unterhaltung der zum Einsatz gebrachten Streitmacht auf nassau-ottonischer Seite erst möglich machten.

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Entlang politischer Denkmäler, der Geschäfte ehemaliger jüdischer Eigentümer und der Stolpersteine werden auch historische Fotos gezeigt. Themen sind Diskriminierung, Verfolgung bis hin zur Ermordung sowie Widerstand und Flucht.

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Eine Besonderheit Siegens liegt in der Dichte der Hochbunker, die bis heute das Stadtbild prägen. Mit ihren Türmen, hohen Dächern und Konsolgesimsen erinnerten sie an Burgen oder Schlösser und waren aus der Entfernung kaum als Bunker zu erkennen. Zugleich passten sie sich in die »Burgenlandschaft« des Siegerlandes und das von Oberem und Unterem Schloss bestimmte Stadtbild ein und weckten Assoziationen zu den turmreichen historischen Stadtansichten Siegens.
Der Vortrag fragt nach der stadtbildprägenden Wirkung der Bunker zur Zeit ihrer Entstehung, in der Nachkriegszeit und heute, wobei der unterschiedliche Umgang mit diesem »schwierigen Erbe« thematisiert wird.

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Die Führung folgt neben den Biografien jüdischer Opfer des Nationalsozialismus entlang einiger Stolpersteine auch den Spuren der Siegerländer Arbeiterbewegung und ihrer Opfer unter der NS-Diktatur. Daneben wird anhand der Geschichte der Sandstraße, entlang der Orte ehemaliger Lokalitäten und Geschäftshäuser einiges zur Stadtgeschichte zu erfahren sein.

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Im Sommer 1829 verfasste der Burbacher Pastor Georg Jakob Ludwig Reuß (1769 - 1832) einen Bittbrief an Ludwig Freiherrn von Vincke in Münster. Darin bat er um Unterstützung für den in Siegen zunächst in einer Wandermenagerie gegen Geld ausgestellten, dann aber befreiten, Jacob Cannaba, welcher aus dem geographischen Raum des Pazifiks stammte.
Im Vortrag werden, neben diesem regionalen Beispiel, weitere Fälle der Zurschaustellung nicht-europäischer Menschen präsentiert. Die Art und Weise für diese ganz spezielle Form der Konfrontation des Bürgers mit dem Fremden und Exotischen etablierte sich über die Jahrhunderte hinweg und muss dabei als ein Spiegel der jeweiligen gesellschaftlichen Bedürfnisse verstanden werden.

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Nicht erst seit dem »Brexit« wird die Entwicklung Großbritanniens seit dem Zweiten Weltkrieg häufig als dramatische Geschichte des Niedergangs der einstigen Weltmacht interpretiert; als Geschichte eines Landes, welches in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts noch keine neue Rolle und Identität gefunden hat. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Vortrag die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen Großbritanniens seit 1945. Neben politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen wie der Dekolonialisierung, dem Thatcherismus und »New Labour« wird besonderes Augenmerk auf die Beziehungen Großbritanniens zu dessen europäischen Nachbarn sowie auf die Rolle des Landes im Prozess der europäischen Integration gelegt. Es wird deutlich: Der »Brexit« war nicht das unausweichliche Resultat eines postimperialen Komplexes, oder gar eines britischen Sonderwegs in Europa - die Dinge liegen wesentlich komplizierter.

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