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Im Film werden die dramatischen Umstände und die politischen Intrigen rekonstruiert, die 1961 zur Ermordung des ersten Premierministers, Patrice Lumumba, führten.
Das Schicksal von Lumumba kann als Schlüssel zum Verständnis für die bis heute andauernden politischen Wirren in der DR Kongo gesehen werden und für die wirtschaftlichen Interessen, die den Krieg im Gebiet der Großen Seen befördern.
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine »Volksgemeinschaft« bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).
Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.

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Thema: Wie geht es nach Merkel weiter? Corona, Klima, Schuldenberg: Die neue Regierung muss elementare Herausforderungen meistern

Referenten: Katharina Riehl (Ressortleiterin Politik) und Stefan Braun (Korrespondent im Berliner Parlamentsbüro)

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen.
»Srebrenica« wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

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freie Plätze FILM Felicite - Z16302-1

( ab Mi., 17.11., 19.00 Uhr )

Der Film erzählt eine Geschichte, die sich überall auf der Welt abspielen könnte, wo die Verhältnisse prekär sind: Eine Mutter setzt sich dafür ein, dass ihr mit dem Motorrad verunglückter Sohn operiert werden kann.

Das dafür benötigte Geld versucht sie mit einer Odyssee durch das nächtliche Kinshasa zu beschaffen.

Dabei wird der Kontrast zwischen absoluter Armut und dekadentem Reichtum deutlich.
Vom Eintreffen der ersten belgischen Soldaten am 11.11.1946 bis zum finalen Abschließen des letzten Kasernentors auf dem Wellersberg am 22.12.1994 vergingen fast fünf Jahrzehnte, in denen die Krönchenstadt Teil einer umfassenden belgischen Militärpräsenz in Rheinland und Westfalen gewesen war.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, www.vhs-siegen.de, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind.
Laura Backes und Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

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Es ist die Geschichte eines Findelkindes, das in vorkolonialer Zeit von einer Familie aufgenommen wird und den Namen Wênd Kûuni erhält, das Geschenk Gottes. Der Junge, der aufgrund eines traumatischen Erlebnisses verstummt ist, erhält durch ein erneutes Erlebnis seine Sprache zurück. So kann er von und der Vertreibung seiner Mutter und deren Tod berichten, beides ein Resultat der Weigerung seiner Mutter, sich traditionellen Vorgaben zu unterwerfen.
Dieser Film, der als erster Spielfilm aus Burkina Faso angesehen wird, kann als eine Parabel auf die Wiedergewinnung der kulturellen Identität angesehen werden.
SCHWERPUNKTTHEMA »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Es gibt lediglich zwei urkundliche Hinweise auf Juden im ausgehenden Mittelalter. Strenge Verordnungen untersagen die Ansiedlung von Juden in Nassau-Siegen; es gilt Konkurrenz abzuhalten. Jüdischen Händlern aus Hessen wird nur die Beteiligung an Siegener Markttagen erlaubt.

Benjamin Moses aus dem Sauerland erwirbt 1797 vom Freiherrn von Fürstenberg ein Grundstück in Burgholdinghausen. Einer seiner Nachkommen ist der Siegener Hugo Herrmann.

Isaac Rosenberg, ein hessischer Händler, lässt sich 1817 in Siegen nieder und kämpft jahrzehntelang um das Bürgerrecht.

Erst durch den Bau der Bahnstrecken Köln-Siegen und Hagen-Siegen kommt es zum Ende der 1860er Jahre zum Zuzug jüdischer Familien. Sie sind Kaufleute, Metzger, Vieh- und Fellhändler.

1884 gründet sich die Synagogengemeinde Siegen. Vorsteher ist Meyer Leser Stern, gebürtig aus Hohenlimburg.

In Stadt und Kreis Siegen leben 234 Menschen jüdischen Glaubens. Das ist die höchste Zahl. 211 sind es nur noch 1933.

1904 wird die Synagoge am Obergraben feierlich eingeweiht. Nur ganze 34 Jahre wird in ihr gebetet. Einige Juden können rechtzeitig fliehen. Vier Deportationen erfolgen vom Bahngleis 4 des Siegener Bahnhofs in den Jahren 1942, 1943 und 1944 nach Zamosc, Theresienstadt. Auschwitz und Kassel-Bettenhausen.

An verschiedenen Biografien wird Traute Fries das Schicksal der vom Naziterror verfolgten Menschen in Erinnerung rufen.

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In diesem Vortrag wird das Konzept der Resilienz als Leitprinzip für unsere Gesellschaft nach COVID vorgestellt.
Anstatt uns auf Kostenminimierung und enge Effizienzgewinne zu konzentrieren, sollten wir unser Denken auf eine widerstandsfähige Gesellschaft verlagern, die in der Lage ist, sich von Schocks zu erholen.
Resilienz, bei der es darum geht, Fallen und Wendepunkte zu vermeiden, unterscheidet sich damit vom klassischen Risikomanagement. Im Vortrag wird skizziert, wie sich das Konzept der Resilienz auf die öffentliche Gesundheit und die Makroökonomie anwenden lässt und wie es sich auf Innovation, Verschuldung oder ökonomischer Ungleichheit auswirken kann.

Markus Brunnermeier ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und dort Direktor des Bendheim Center for Finance.

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